Foto: Lehrstuhl für Angewandte Softwaretechnik/Kling

Glossar "Wichtige Begriffe rund ums Studium"

Was ist der NC? Was bedeutet es, wenn die Vorlesung s.t. beginnt? Und was sind diese Credit Points? Das Glossar gibt die Antwort!

Wer sich mit dem Thema Studium beschäftigt, stößt auf zahlreiche Begriffe und Abkürzungen. Um den Einstieg zu erleichtern, haben wir kurze Erläuterungen für die wichtigsten Begriffe zusammengestellt. Bei unseren Veranstaltungen oder am Service Desk des TUM Centers for Study and Teaching liegt das Glossar auch im Papierformat aus. Wer möchte, kann es auch einfach bestellen

 

A

B

C

D

E

F

H

I K L M N P R S T U V Z

A

AStA

Der Allgemeine Studierendenausschuss wird von Vertreterinnen und Vetretern aus allen Fachschaften gewählt. Er engagiert sich unter anderem in der Hochschulpolitik, organisiert Partys oder hilft Studierenden weiter.

www.sv.tum.de

Auslandssemester

In manchen Studiengängen ist es Pflicht, einen Teil des Studiums an einer Hochschule im Ausland zu verbringen, meist ist es aber freiwillig. An der TUM gibt es verschiedene Programme, die einen Aufenthalt im Ausland ermöglichen.

www.international.tum.de/auslandsaufenthalte/studium

B

Bachelor

Der Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Abschluss mit sechs bis acht Semestern Regelstudienzeit. Je nach Studiengang werden an der TUM die akademischen Grade Bachelor of Science (B.Sc.), Bachelor of Education (B.Ed.) oder Bachelor of Arts (B.A.) verliehen. Anschließend kann das Studium in Form eines Masters fortgesetzt oder eine Berufstätigkeit aufgenommen werden.

www.tum.de/studium/bewerbung/bachelor

BAföG

Das Bundesausbildungsrderungsgesetz (BAföG) regelt die gesetzliche Ausbildungsförderung von Schüler*innen und Studierenden. Die Fördermittel stellt der Staat zur Verfügung, wenn weder die Eltern noch die Studierenden den Lebensunterhalt und die Ausbildungskosten tragen können.

www.studentenwerk-muenchen.de/finanzierung/bafoeg-warum/

C

Campus

Campus wird das gesamte Hochschulgelände mit all seinen Gebäuden und Einrichtungen genannt. Die TUM hat in Deutschland fünf Standorte, die jeweils einen Campus bilden: Campus München Stammgelände, Campus Garching, Campus Weihenstephan, Campus Straubing und Campus Heilbronn. Sowie einen Campus in Singapur (TUM Asia).

www.tum.de/die-tum/kontakt-und-anfahrt

Credit Points

Credit Points (auch CP, Credits oder ECTS-Punkte) sind Leistungspunkte, die bei erfolgreicher Teilnahme an einem Modul vergeben werden. Je höher der Arbeitsaufwand (Workload) eines Moduls ist, desto mehr Credit Points werden nach bestandener Prüfung vergeben (1 Credit Point ≙ 30h Arbeitsaufwand). Sie wurden im Rahmen des ECTS eingeführt.

D

(Pro-/Studien-)Dekan*in

Die Dekanin/der Dekan vertritt die Fakultät innerhalb der Hochschule und nach außen und wird von der Prodekanin/dem Prodekan vertreten. Die Studiendekanin/der Studiendekan gehört ebenfalls zur Fakultätsleitung und ist zuständig für alle Aufgaben rund um Studium und Lehre.

www.professoren.tum.de/dekane-und-prodekane

Dozent*in

Dozentinnen beziehungsweise Dozenten sind Hochschullehrkräfte. Häufig sind sie Professoreninnen und Professoren, sie können aber auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuschwissenschaftler sein.

E

ECTS

Das ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) stellt das Bewertungssystem Europäischer Hochschulen dar und soll durch Credit Points studentische Leistungen innerhalb Europas vergleichbar machen.

Eignungsfeststellungsverfahren (EfV)

Das EfV ist eine Zulassungsart an der TUM, bei der ein Auswahlverfahren die Eignung von Bewerber*innen für den jeweiligen Studiengang feststellt. Beim EfV zählen neben der Abiturnote auch andere Kriterien (z.B. Auswahlgespräch, fachspezifische Einzelnoten, einschlägige Berufsausbildung oder andere berufspraktische Tätigkeiten).

www.tum.de/studium/bewerbung/arten-der-zulassung

Einführungsversanstaltung

Veranstaltung zu Beginn des Studiums, in der alles Wichtige rund ums Studium erklärt wird. Meist wird sie von den Fachschaften organisiert.

F

Fachbereich

Der Fachbereich ist ein Teil der Fakultät, der mehrere ähnliche Studienfächer zusammenfasst.

Fachprüfungs- und Studienordnung (FPSO)

In der FPSO eines Studiengangs ist der Studienverlauf, die zu erbringenden Prüfungsleistungen und der zu erreichende Abschluss beschrieben. Sie bietet eine wichtige Orientierungshilfe.

www.tum.de/studium/im-studium/pruefungen-und-ergebnisse

Fachschaft

Die Fachschaft ist ein Zusammenschluss von Studierenden einer Fakultät, die die studentischen Interessen vertreten. Sie ist eine wichtige Anlaufstelle bei allen Fragen und Problemen rund ums Studium – auch schon vor Studienbeginn.

www.asta.tum.de/studentische-vertretung/fachschaften

Fakultät/TUM School

Zusammengehörende Fachbereiche bilden eine Fakultät/TUM School. Derzeit besteht die TUM aus fünfzehn Fakultäten/Schools, die Studium, Lehre und Forschung koordinieren. Jeder Studiengang ist eine Fakultät/School zugeordnet.

www.tum.de/die-tum/fakultaeten

H

Hochschulzugangsberechtigung (HZB)

Die HZB ist der Nachweis darüber, dass der/die Bewerber*in zur Aufnahme eines Studiums an einer Hochschule berechtigt ist. Das kann zum Beispiel das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife (Abitur), der fachgebundenen Hochschulreife, der Fachhochschulreife (Fachabitur) oder einer beruflichen Qualifikation sein.

Hörsaal

Ein großer Raum mit Stühlen und Schreibflächen, in dem Vorlesungen stattfinden. Der größte Hörsaal einer Hochschule wird als „auditorium maximum“, kurz „Audimax“ bezeichnet.

I

Immatrikulation

Die Immatrikulation (auch Einschreibung) bezeichnet die Aufnahme an einer Hochschule am Ende eines erfolgreich durchlaufenen Bewerbungs- und Zulassungsverfahrens. Als Nachweis darüber erhält man die Immatrikulationsbescheinigung mit einer Identifikationsnummer (Matrikelnummer) und eine Student Card.

K

Klopfen

Anstatt am Ende einer Lehrveranstaltung zu klatschen, wird auf die Tische geklopft, um die Anerkennung für den Dozenten/die Dozentin auszudrücken.

Kommilitone bzw. Kommilitonin

Bezeichnung aller Mitstudierenden - sowohl von der eigenen Fakultät als auch der Universität.

L

Lehrveranstaltung

Eine Unterrichtseinheit, die in der Regel über ein Semester geht und meist in Form von Vorlesungen, Tutorien, Übungen, Praktika oder Seminaren abgehalten wird. Der zeitliche Umfang wird in Semesterwochenstunden angegeben.

www.tum.de/studium/im-studium/lehrveranstaltungen-und-module

M

Master

Masterstudiengänge setzen einen ersten Studienabschluss, wie zum Beispiel den Bachelor, voraus und dauern im Vollzeitstudium ein bis zwei Jahre. Je nach Ausrichtung des Studiengangs verleiht die TUM folgende Masterabschlüsse: Master of Science, (M.Sc.), Master of Arts (M.A.), Master of Business Administration (MBA), Master of Education (M.Ed.) sowie Master of Science with honours (M.Sc. with honours).

www.tum.de/studium/bewerbung/master

Mensa

Die Mensa ist eine vom Studentenwerk betriebende Kantine, die in der Regel sehr günstiges Essen anbietet. Dort wird mit der Mensakarte oder der StudentCard und nicht in bar bezahlt. An der TUM gibt es an jedem Standort mindestens eine Mensa.

www.studentenwerk-muenchen.de/mensa

Modul

Module sind Bausteine, aus denen Studiengänge aufgebaut sind. Ein Modul besteht aus einer oder mehreren aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltung/en. Module werden mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Bei erfolgreichem Abschluss werden dafür Credit Points vergeben. Welche Module im jeweiligen Studiengang belegt werden müssen, steht in der FPSO.

www.tum.de/studium/im-studium/lehrveranstaltungen-und-module

N

Numerus Clausus (NC)

Der NC ist eine Zulassungsart, bei der eine festgelegte Anzahl an Studienplätzen besteht, die vor allem auf Grundlage der Abiturnote sowie Wartezeit vergeben werden. Als Wartezeit zählt jedes nach dem Abitur verstrichene Semester, in dem man nicht an einer deutschen Hochschule immatrikuliert war. Wer den letzten freien Studienplatz erhält, dessen/deren Abiturnote ist der aktuelle NC. Die Bewerber*innen ohne Zusage werden automatisch auf eine Nachrückliste gesetzt, sodass sie später eine Zulassung erhalten können, wenn vergebene Studienplätze nicht angenommen wurden (Nachrückverfahren). Als Orientierung für den NC können die Ergebnisse der vergangenen Jahre dienen, jedoch sind sowohl die Anzahl der Bewerbungen als auch deren Kriterien nicht jedes Jahr gleich.

www.tum.de/studium/bewerbung/arten-der-zulassung

P

(Labor-)Praktikum

Eine Form der Lehrveranstaltung, bei der die Grundlagen des Experimentierens beigebracht werden. Die Versuche werden i.d.R. protokolliert.

Präsident*in

Was in der Schule der/die Direktor*in ist, ist an einer Hochschule der/die Präsident*in. Er/sie leitet die Hochschule.

www.tum.de/die-tum/die-universitaet/ der-praesident-begruesst-sie

Professor*in

Professor*innen forschen und lehren an der Universität. Es gibt verschiedene Formen der Professur, zum Beispiel Junior-, Stiftungs- oder Universitätsprofessuren.

www.professoren.tum.de

Promotion

Verleihung des Doktorgrades (Dr.) in einem bestimmten Fach, durch welche die Fähigkeit zur vertieften wissenschaftlichen Arbeit bescheinigt wird. Die Bewertung einer Promotion erfolgt meist mit lateinischen Bezeichnungen (z.B. summa cum laude).

R

Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit beschreibt die Zeitspanne, in der laut FPSO ein Studium abgeschlossen werden sollte. Die Regelstudienzeit variiert je nach Studiengang und Studienabschluss.

RoomFinder

Mit dem RoomFinder können Räume (zum Beispiel Hörsäle) in allen Gebäuden der TUM gesucht und Lagepläne angezeigt werden.

http://portal.mytum.de//campus/roomfinder

S

Semester

An der Hochschule wird in Semestern statt in Schulhalbjahren gerechnet. Das Wintersemester beginnt in der Regel am 1. Oktober und das Sommersemester in der Regel am 1. April. Jedes Semester dauert sechs Monate, wobei zwei bis drei Monate vorlesungsfreie Zeit sind, in der Praktika absolviert beziehungsweise Prüfungen oder Hausarbeiten geschrieben werden.

Semesterwochenstunden (SWS)

SWS geben den zeitlichen Umfang einer Lehrveranstaltung pro Woche in einem Semester an (1 SWS ≙ 45 Minuten/Woche). Vor- beziehungsweise Nachbereitungszeit wird dabei nicht mit eingerechnet.

Seminar

Eine Form der Lehrveranstaltung, in der die Studierenden zusammen mit einem Dozenten oder einer Dozentin über wissenschaftliche Fragestellungen diskutieren.

s.t./c.t.

Sine tempore (s.t.) heißt ohne „akademisches Viertel“, die Lehrveranstaltung beginnt somit pünktlich zur angegebenen Zeit. Cum tempore (c.t.) bedeutet, dass die Lehrveranstaltung eine Viertelstunde später als zur angegebenen Zeit anfängt.

Stipendien

Viele Stiftungen und Förderungswerke bieten Stipendien und damit die Möglichkeit einer (teilweisen) Studienfinanzierung ohne Rückzahlungsverpflichtung an. Die Kriterien für die Stipendienvergabe sind je nach Stiftung und Förderungswerk unterschiedlich.

www.tum.de/studium/studienfinanzierung/stipendien

Student Card

Mit dem Studierendenausweis kann man sich nicht nur bei Prüfungen ausweisen, sondern unter anderem auch in der Mensa zahlen, zwischen 18 und 6 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen das MVV-Netz nutzen oder Medien in der Bibliothek ausleihen.

www.tum.de/studium/bewerbung/studentcard

Studentenwerk

Das hochschulübergreifende Studentenwerk ist für die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange der Studierende zuständig, zum Beispiel organisiert und betreibt es die Mensen und Studentenwohnheime in oder vergibt das BAföG.

www.studentenwerk-muenchen.de

Studien(fach)beratung

Die Allgemeine Studienberatung berät unter anderem zu den Themen Studienangebot, Bewerbung und Zulassung. Jeder Studiengang verfügt zusätzlich über eine Studienfachberatung, die bei spezifischen Fragen zum Studiengang weiterhilft.

www.tum.de/studienberatung

Studienorientierungsverfahren (SOV)

Das SOV dient zur Selbsteinschätzung über die Studienwahl. Die Teilnahme am SOV ist für alle Bewerber*innen des jeweiligen Studiengangs verpflichtend, um eine Zulassung für den Studiengang zu erhalten.

www.tum.de/studium/bewerbung/arten-der-zulassung

Studienplan

Der Studienplan ist ein Vorschlag der Fakultät, in welchem Semester welches Modul belegt werden sollte, um das Studium in der Regelstudienzeit abzuschließen.

T

Tutorium

Eine Form der Lehrveranstaltung, in der eine aktuelle Vorlesung in kleinen Gruppen nachbereitet wird. Es werden Übungsaufgaben unter Betreuung von Studierenden höherer Semester (Tutor*innen) bearbeitet.

U

Übung

Eine Form der Lehrveranstaltung, in der die Studierenden das Gelernte anwenden, meist als Nachbereitung einer Vorlesung.

V

Vorkurs

Der Vorkurs gibt Studierenden für bestimmte Fächer (meist Mathematik) die Möglichkeit, das für das Fach erforderliche Wissen aufzufrischen, welches für die ersten Semester benötigt wird. Vorkurse finden in der Regel ein paar Wochen vor Semesterbeginn statt.

Vorlesung

Eine Form der Lehrveranstaltung in einem Hörsaal, bei der eine Dozentin oder ein Dozent, oft eine Professorin oder ein Professor, über ein Thema referiert. Vorlesungen dauern in der Regel 90 Minuten (≙ 2 Semesterwochenstunden). Alle Vorlesungen eines Studiengangs sind im Vorlesungsverzeichnis aufgelistet.

Vorpraktikum

In bestimmten Studiengängen ist ein Praktikum Zulassungsvoraussetzung (siehe FPSO oder Webseite). Im Gegensatz zum (Labor-)Praktikum muss es in der Regel vor Studienbeginn außerhalb der Hochschule absolviert werden.

Z

Zentraler Hochschulsport (ZHS)

Der ZHS bietet den Studierenden und Bediensteten der Hochschulen ein umfangreiches, kostengünstiges Sportprogramm an.

www.zhs-muenchen.de

Zulassungsart

Bei einer Bewerbung um einen Studienplatz an der TUM ist zu beachten, dass es verschiedene Zulassungsarten gibt: zulassungsfreie Studiengänge, Studiengänge mit Numerus-Clausus (NC) und Studiengänge mit Eignungsfeststellungsverfahren (EfV) oder mit Studienorientierungsverfahren (SOV).

www.tum.de/studium/bewerbung/arten-der-zulassung

Zulassungsfrei

Dies ist eine der Zulassungsarten an der TUM. Ist ein Studiengang zulassungsfrei, erhalten Bewerber* innen eine Zulassung, wenn die entsprechenden Formalia und Bewerbungsbedingungen erfüllt wurden.

www.tum.de/studium/bewerbung/arten-der-zulassung